Hormon Yoga

geschrieben von Gesundheitstrainerin & Yogatherapeutin Ute Hoffmann

Yogatherapeutin Ute Hoffmann
Yogatherapeutin Ute Hoffmann

Unterstützung im Wandel der Jahreszeiten unseres Lebens

Frauen erfahren in ihrem Leben mehrere große Veränderungen, bei denen Hormone eine zentrale Rolle spielen: in der Pubertät, während einer Schwangerschaft und im Klimakterium. Diese Veränderungen spielen sich sowohl auf der körperlichen als auch auf der psychologischen Ebene ab. Die Zeit, in der sich ein kleines Mädchen in eine junge Frau verwandelt, können wir ebenso „Wechseljahre“ nennen wie die Periode zwischen dem – grob gesprochen – 40. und 55. Lebensjahr, in der die reproduktive Phase zu Ende geht – für manche Frauen früher, für manche später. Wechseljahre sind eine Zeit intensiver hormoneller Umstellungen.

Yoga unterstützt den Körper

Yoga kann Frauen bei solchen natürlichen Übergangen sehr hilfreich sein. Wechseljahre sind keine Krankheit, sie sind auch kein Zeichen des Altwerdens an sich. Frauen, die Yoga betreiben, erfahren ihren Körper oft als neu belebt und erfrischt. Yoga unterstützt den Körper, sich besser an die veränderte Situation anzupassen und die negativen Begleiterscheinungen der Wechseljahre zu reduzieren. Und es hilft dabei die Menopause als wertvolle Phase in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu nutzen.
Wenn im Klimakterium der Östrogenspiegel sinkt, verändert sich die Physiologie des Körpers vom Bindegewebe bis zu den Knochen, Stimmungsschwankungen können das „Nervenkostüm“ herausfordern. Dem Hatha Yoga zufolge besteht der menschliche Organismus aus fünf, einander durchdringenden energetischen Hüllen. Unter diesen sind die anatomische Hülle (Muskeln und Knochen), die physiologische Hülle (u.a. die Organe) und die psychische Hülle (etwa das Nervensystem) besonders dem Wandel unterworfen, während wir die intellektuelle Hülle (unsere mentalen Fähigkeiten) und die Hülle der Freude um das Selbst als Ressourcen im Umgang mit diesem Wandel nutzen können.

Yoga gibt Frauen ganz praktische »Werkzeuge« an die Hand

Spezielle, bewährte Übungen harmonisieren das hormonelle Ungleichgewicht, beeinflussen die Alterungsprozesse, ermöglichen Regeneration und lindern Beschwerden. Mit Yoga können wir auch dem alltäglichen Stress gelassener begegnen und eine positive Stimmung unterstützen. So können wir mit mehr Energie und Optimismus in eine neue Lebensphase gehen und in unserer Persönlichkeit wachsen.

Yogaübungen sprechen gleichermaßen unseren Körper, unseren Atem und unsere Gedanken und Gefühle an.

Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Reflexion (Meditation) sind die drei Quellen, aus denen wir während der Hormon Yoga schöpfen:

Tanz der Hormone
Mit durchdachten Körperübungen aktivieren und harmonisieren wir die Drüsenaktivität und damit die Stoffwechselabläufe im Körper.

In die Stille kommen
Sanftes Yin Yoga, Atemübungen und Meditation schaffen Raum für ein neues Selbst- und Körperbewusstsein.

Reflexion – Innehalten und Nachdenken
Yoga zielt im Kern immer schon auf Selbsttransformation. Dies lässt Konzepte und Einsichten aus der Yogaphilosophie zu nützlichen Begleitern im Wandel der Jahreszeiten unseres Lebens werden.

„Es gibt keine größere Kraft auf der Welt, als die Lebenslust einer Frau nach der Menopause“

Ethnologin Margaret Mead

Bei den "Hormonyoga-Tagen" möchte ich Ihnen eine Stütze sein!
Ihre
Ute Hoffmann

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