Der Saibling

geschrieben von Küchenchef Johann Pabst

Der Saibling gehört zu Österreichs kulinarischen Attraktionen. Sein Fleisch ist lachsartig jedoch deutlich feiner als das der Lachsforelle. Aufgrund seines Nährwertes zählt er mit Abstand zu den Favoriten jeder eiweißreichen Fisch-Diät. Österreichische Gewässer, meist Gebirgsseen, sind das Refugium dieser wirbellosen Ästheten. Kaltes, klares Wasser mit viel Sauerstoff ist das wahre Paradies für Saiblinge.

Was ist das Besondere am Saibling?

Der Saibling enthält zwar ein kleines bisschen mehr Fett als die ganz mageren Fischarten, aber dennoch deutlich weniger als seine nächsten Verwandten Forelle und Lachs. Außerdem ist die Fettzusammensetzung mit etwa 70 % mehrfach ungesättigten Fettsäuren ausgesprochen günstig, der Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren beträgt etwa 3 g. Darüber hinaus liefert Saibling nennenswerte Mengen an Mineralstoffen wie Phosphor und Eisen, B-Vitaminen und Vitamin A.

Daher landen die Saiblinge immer öfter auf den Tellern heimischer Gourmets und natürlich auch in der Steirerhof-Küche. Der Heimvorteil liegt klar auf der Hand. Österreichs Seen und Naturteichanlagen sind mit bester Wasserqualität gesegnet, also ein Eldorado für den heimischen Saibling.

Zubereitungstipps:

Der Saibling kann wie eine Forelle zubereitet werden: Er schmeckt pochiert, gebraten oder gegrillt. Auch gedünsteter Saibling ist ein Leckerbissen, und wer mag, kann Saibling außerdem wie Graved Lachs beizen. Selbst in einen Gemüseeintopf der feinen Art passen Filets vom Saibling perfekt.

Und genau das habe ich beim folgenden Rezept getan – hochwertiges Gemüse, gesunder Saibling und wunderbarer Semmelkren harmonieren perfekt miteinander.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Ausprobieren und Nachkochen!

Ihr Steirerhof-Küchenchef
Johann Pabst

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