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18.12.2018

Zwölf magische Nächte

Die Rauhnächte
Die Rauhnächte
Von 25. Dezember bis 6. Jänner.
Sie stehen auch symbolisch für die kommenden 12 Monate.

Die „Rauhnächte“ oder die 12 heiligen Tage zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Jänner gelten von alters her als heilige Zeit, in der möglichst nicht gearbeitet werden sollte, sondern gefeiert, Rückschau gehalten und orakelt werden sollte. Selbst die Natur ist an diesen Tagen um die Wintersonnenwende an ihrem absoluten Nullpunkt angekommen und breitet sich auf die Wiedergeburt des „ewigen Lichtes“ vor, welche die Christenheit seit Jahrhunderten als Weihnachten begeht.

Tatsächlich sind diese Tage zwischen den Jahren hervorragend dazu geeignet, um in die Zukunft zu schauen, Prognosen zu stellen und mit „anderen Welten“ in Kontakt zu treten. Man sagt sogar, dass Träume, die man in den einzelnen Nächten hat, in dem jeweils zugeordneten Monat des neuen Jahres in Erfüllung gehen werden. Es ist aber auch die Zeit, um loszulassen, sich vom Ballast des alten Jahres zu reinigen, böse Geister und Dämonen zu vertreiben.

Vorbereitung für die Rauhnächte:
* alle geliehenen Sachen zurückbringen
* Schulden begleichen
* Rechnungen bezahlen
* alte Angelegenheiten klären
* Rückschau halten
* sich bei den Menschen, die einen durch das Jahr begleitet haben, mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedanken
* aufräumen und putzen
* Räucherwerk besorgen
* einen schönen Platz an den Wurzeln eines Baumes herrichten, um die Natur mit Speisen zu ehren
* Essen für Vögel und andere Tiere hinstellen
* das alte Jahr abschließen

reference

Begehe die Rauhnächte wachsam, achtsam und vorsichtig. Sie bergen das ganze kommende Jahr in sich. Du bist selbst dafür verantwortlich, auf welche Weise du die Weichen jetzt stellst. Jeder ist seines Glückes Schmied, in dieser Zeit kannst du dein Glück schmieden.



Der Weg zur Mitte
Wie keine andere Zeit im Jahr eignet sich die Zeit der Rauhnächte dazu, sich einige wesentliche Fragen zu stellen und - was natürlich mindestens ebenso wichtig ist – darauf auch Antworten zu erhalten.
Diese Fragen lauten etwa:
Was ist mein Weg?
Warum bin ich hier?
Welche Aufgabe muss ich erledigen, die außer mir niemand anderer erledigen kann?
Was wird die Zukunft bringen?
Wie wirken sich meine jetzigen Entscheidungen auf die Erfüllung meiner Träume aus?

Wie auch immer wir die Rauhnächte gestalten – mit der Lektüre von Märchen, der Beschäftigung mit unseren Träumen, Räucherritualen oder Meditationen -, können wir Erkenntnisse gewinnen, die uns dabei helfen, bei unserer Reise von der Dunkelheit ins Licht gut an unser Ziel zu gelangen.