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18.07.2017

Ein Biobauernhof der Extraklasse

Geschrieben von Marketingmitarbeiterin Anna Unterweger

Das Haus der Familie Borckenstein
Das Haus der Familie Borckenstein
Bio - aus Liebe zum Tier
Ein sonniger Vormittag und ich mache mich auf ins benachbarte Burgau. Ein kleiner Ort, einmal über die Hügel von Bad Waltersdorf.
Durch eine Allee von alten Bäumen erblicke ich den Bio Hof der Familie Borckenstein, den sie vor gut 25 Jahren als 95sten, steirischen Bauernhof zum Bio Bauernhof umfunktioniert haben. Heute gibt es 4.000 landesweit! Ihre Spezialisierung: feinster Frischkäse, Camembert, Joghurt und Gervais – alles vom Schaf. Ihre Spezialität: 1 ½ Jahre gereiftes Galloway Kalbsfleisch. Ihr Erfolgsrezept: unglaubliche Liebe zum Tier und der Landwirtschaft.
Herr und Frau Borckenstein
Herr und Frau Borckenstein




Herr Werner Borckenstein und seiner Frau Andrea begrüßen mich in ihrem Garten. Hühner laufen gackernd herum und um meine Füße schleicht sich ein schwarz-weißer Border Collie. Alles erinnert mich ein bisschen an eine Farm in Irland.
Das Land um den Bio Bauernhof
Das Land um den Bio Bauernhof
Wir spazieren an einem Feldweg entlang, zum Stall mit den Schafen. Eine alte, in den 20er Jahren erbaute Stallung, mit herrlichem Gewölbe und roten Ziegelsteinen, die unter der Farbe zum Vorschein kommen. Da lässt es sich schön hausen für die 23 Mutterschafe und ihre 45 Lämmer. Die nach vier Monaten auch schon wieder fort kommen – der Lauf des Lebens. Und das Verlangen des Konsumenten. Herr Borckenstein erzählt mir die Geschichte seines Großvaters und dem Aufbau des Hofes in der Zeit des ersten Weltkrieges, während Frau Borckenstein liebevoll die Schafe streichelt. Jetzt wird die Herde auf die Wiese getrieben. Bin ich noch in der Oststeiermark? Oder doch schon auf der Westküste Irlands?
Die Galloway Rinder
Die Galloway Rinder
Nach den Schafen geht’s zu den 20 Galloway Rindern und ihren Kälbern auf eine große Weide mit Teich und schattenspendenden Bäumen. Mir fällt auf, dass zwei von den Birnenbäumen schon längst kaputt sind, und mich frage, warum man diese nicht fällt. Darauf weist mich Herr Borckenstein auf den Rotspecht und seine Familie hin. Die Aufmerksamkeit wieder bei den Rindern, nehme ich das erste Mal ihre breiten Köpfe und die großen runden Augen mit den langen Wimpern wahr. Es sind wunderschöne Tiere. Ein stolzer, kräftiger Stier, dahinter die Kühe und ihre Kälber. Die Kühe werden nicht gemolken, da ihre Muttermilch ausschließlich den Kälbern dient. Welche nach schon 1 ½ Jahre den Bauernhof verlassen, um als qualitativ sehr hochwertiges Produkt an Restaurants oder den Privatkonsumenten verkauft zu werden. Alles Bio. Jeden Lebenstag in der Natur verlebt. Mit Liebe groß gezogen.

In der Weltgeschichte herumreisend – ich will einen Bauernhof
Und für einen genussvollen Abschluss, werde ich ins Wohnzimmer zu einer Verkostung geladen. Seine Pfeife rauchend plaudert Herr Borckenstein über seine lange Zeit als Manager bei angesehenen Unternehmen und seinen letztlich verwirklichten Traum – Bauer zu sein. Es gibt süße Schafmilch aus Schnapsgläsern, köstlichen Schaffrischkäse mit steirischem Kürbiskernöl, Bio Tomaten und Bio Zwiebel, einen cremigen Camembert auf Bauernbrot und ein Glas heimischen Apfelsaft. Regionalität vom Feinsten.



Alles im Haus
All diese leckeren Produkte finden Sie täglich an unserem Frühstücksbuffet.

Und für zu Hause zum Ausprobieren: Einfach einen feinen Schafskäse in Speck und Zucchini hüllen, in der Pfanne mit ein wenig Öl anbraten, ein Salatbukett und ein paar frische Eierschwammerl dazu, und fertig ist ein sommerliches, frisches, regionales Gericht.
Guten Appetit!