Warum Männer Yoga machen sollten

In diesem Artikel nennt Yogalehrer Philip Bröderbauer sechs gute Gründe dafür …

Yogalehrer Philip Bröderbauer
Yogalehrer Philip Bröderbauer

Ich bin ein Mann und ich praktiziere Yoga. Und das ist eigentlich wirklich nichts Besonderes. Denn wenn man es ganz genau betrachtet, ist Yoga eine Praxis, die ursprünglich von Männern für Männer geschaffen wurde. Trotzdem finden viele Herren um mich herum eine Vielzahl an Argumenten, warum sie eher keine Zeit auf und mit der Yogamatte verbringen sollten.

„Yoga? Das ist doch was für Frauen!“
„Yoga? Das kann ich nicht! Dafür bin ich nicht flexibel genug!“
„Yoga? Na das ist mir zu wenig anstrengend!“
„Yoga? Das ist was für Hippies und Esoterik-Freaks!“

Kommt auch dir die eine oder andere Aussage bekannt vor? Ganz ehrlich: auch ich hatte meine Vorurteile gegenüber diesem Yoga. Doch ich wurde eines Besseren, eines viel Besseren belehrt und ich will dir erzählen, wie Yoga mir Linderung, Erleichterung und Aufheiterung in allen Facetten meines Lebens gebracht hat.

Die „Magie“ des Yoga

1. Yoga lässt mich als Plaudertasche für 1-2 Stunden still sein

Ich rede gern. Und viel. Über alles, über Mögliches und über alles Mögliche. Doch durch die Yogapraxis kommt es, dass ich Plaudertasche mal für 1-2 Stunden meinen Mund halte. Dadurch kann ich meinen Geist, meine Gedanken, meine Hirngespinste wahrnehmen und wohin auch immer mein Geist entschwinden möchte, ich kann ihn durch Yoga wieder und wieder einfangen. Das ist nicht nur für mich großartig, sondern auch für mein Umfeld.

2. Ich praktiziere tiefe und bewusste Atmung

Atem ist Leben. Und in einer schnellen Welt wie dieser kommt unser Atem definitiv und viel zu oft zu kurz, wodurch Stress, Konzentrationsschwäche, Kopfweh und Angespanntheit vorprogrammiert sind. Ein absolutes Schlüsselelement in der Yogapraxis ist die Atmung. Das beruhigt meinen Geist und lässt ihn klarer werden, hilft mir meine Probleme aus einer Perspektive heraus zu sehen und nicht von meinen Ängsten überwältigt zu werden.

3. Ich bin dazu „gezwungen“ meinen Wettbewerbs-Geist loszulassen

In meiner Jugend übte ich verschiedene Team-Ballsportarten aus und war besessen von Kampfgeist und Wettbewerbsdenken. Ich wollte (fast) immer gewinnen und habe das sehr oft getan.
Yoga lässt mich meinen Fokus auf meine Praxis und meine Matte ausrichten. Hier muss ich mal nichts leisten, muss keine Punkte erzielen – hier gewinnen alle.
Das zu spüren, war und ist für mich ein großer, heilsamer Entwicklungsschritt.

4. Ich bin stärker und flexibler

Das Praktizieren von Yogapositionen hat nicht nur eine entspannende, sondern auch eine spannende Wirkung. Denn diese Positionen sind im Endeffekt isometrische Kontraktionen, die mit schon erwähnter bewusster Atmung kombiniert werden und in denen du mit dem Gewicht und der Kraft deines Körpers arbeitest. Das Resultat? Flexibilität, Mobilität, Muskelkraft und Konzentration werden gesteigert. All das wiederum kann dafür sorgen, dass du dein Verletzungsrisiko beim Sport senkst, Schmerzen vorbeugst und darüber hinaus deine Grenzen besser wahrnimmst, beachtest oder bewusst ausweitest. Und nicht nur das: du wirst auch im Alltag stärker und flexibler, hältst jeglichem Druck mehr stand, kannst situationsangepasster handeln und behältst in der Wendigkeit des täglichen Lebens mehr Klarheit.
Außerdem: du wirst besser schlafen, deine Atmung wird sich verbessern, dein Körper wird entgiften und ja, auch dein Sexualleben wird sich dadurch verbessern!

5. Ich habe gelernt, dass es großartig ist, wenn sich mein Körper wohlfühlt

Yoga hat mich gelehrt, dass es nicht nur darum geht, „gut“ auszusehen. Denn es ist noch viel schöner, sich auch gut zu fühlen. Yoga bringt meinen Körper in Schwung und das kann ich sowohl im Innen, als auch im Außen spüren. Die Vorteile, die ich mir dadurch kreiere, sind nicht oberflächlich und für meine Umgebung bestimmt, sondern ganz für mich selbst.

6. Yoga hat mir geholfen, weniger herumzuzappeln, präsenter und mehr im Hier und Jetzt zu sein

Diese Ruhe, diese Geduld, die ich durch Yoga wiedererlangt habe, hilft mir meinen Alltag ruhiger zu erleben und zu bewältigen und nicht nur zu sein.

„Wir sind nicht nur Körper und Geist/Verstand. Wir sind etwas Göttliches.“

Raghunath Cappo

Abschließend gilt es jetzt noch etwas Wichtiges zu sagen: Yoga ist vor allem eins – Erfahrung! Wenn ich dir theoretisch erzähle, was Schwimmen mit dir macht, dann ist das schließlich auch nur ein Bruchteil von dem, wie sich anfühlt, wenn dein Körper durch das Element des Wassers seine Bahnen zieht. Darum lege ich dir an Herz und Hirn: probier Yoga einfach mal aus! Begib dich auf die Yogamatte und mach deine eigenen Erfahrungen mit Yoga – du wirst sehen: es lohnt sich!

Ihr
Philip Bröderbauer

Yoga für den Mann
Yoga für den Mann

Du willst Yoga eine Chance geben?

Eine Möglichkeit sind die "Yogatage für den Mann" im Hotel & Spa DER STEIRERHOF Bad Waltersdorf

Termine:
7. – 10. Februar 2019
21. – 24. Februar 2019
28. – 31. März 2019
23. – 26. Mai 2019

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